Allgemeine Geschäftsbedingungen
Nadine Pittlik
Rohnstraße 78
66540 Neunkirchen
weggefaehrten@nadine-pittlik.com
1. Geltungsbereich
(1) Alle Leistungen, Angebote und Verträge von Nadine Pittlik (nachfolgend “Anbieterin” genannt) - insbesondere Dienstleistungen für die Bereiche Mentoring und Somatic Work, die online durchgeführt werden. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sind Bestandteil aller Verträge, die die Anbieterin mit ihren Kund:innen (nachfolgend auch „Kunde“ genannt) über die von ihr angebotenen Lieferungen oder Leistungen schließt. Sie gelten auch für alle zukünftigen Leistungen oder Angebote an den Kunden, selbst wenn sie nicht nochmals gesondert vereinbart werden.
(2) Soweit neben diesen AGB weitere Vertragsdokumente oder andere Geschäftsbedingungen in Text- oder Schriftform Vertragsbestandteil geworden sind, gehen die Regelungen dieser weiteren Vertragsdokumente im Widerspruchsfalle den vorliegenden AGB vor.
(3) Von diesen Geschäftsbedingungen abweichende AGB, die durch den Kunden verwendet werden, erkennt die Anbieterin – vorbehaltlich einer ausdrücklichen Zustimmung – nicht an.
(4) Diese AGB gelten unabhängig davon, ob die Buchung des Kunden als Verbraucher (§ 13 BGB) oder als Unternehmer (§ 14 BGB) erfolgt.
2. Vertragsgegenstand und Leistungsumfang
(1) Die Anbieterin bietet professionelle Online-Begleitungen in den Bereichen Mentoring und Somatic Work. Somatic Work bezeichnet einen körperorientierten Ansatz mit dem Ziel, Emotionen und wiederkehrende Spannungs-, Stress- und mentale Muster im Alltag zu erkennen und zu navigieren. Zielgruppe sind vor allem Frauen und Männer, die Alltag und Beruf gestalten wollen, in denen sie nicht mehr durch starke Ängste, Zweifel und mentale, emotionale Muster in ihrem Lebensradius eingeschränkt sind.
(2) Die konkreten Leistungen, Leistungsumfang, Laufzeit, Beginn, Vergütung und Zahlungsweise ergeben sich aus dem jeweiligen individuellen Angebot, der jeweiligen Angebotsbeschreibung und gegebenenfalls einem gesonderten Vertrag.
(3) Die Anbieterin ist berechtigt, Inhalte, Methoden und Abläufe innerhalb des vereinbarten Leistungsrahmens weiterzuentwickeln und anzupassen, sofern dadurch der wesentliche Charakter und Umfang der vereinbarten Leistung nicht verändert werden.
3. Abgrenzung zu Heilbehandlung und Psychotherapie
(1) Die von der Anbieterin erbrachten Leistungen im Rahmen des Mentorings stellen keine Heilbehandlung, Psychotherapie oder medizinische Therapie dar und ersetzen eine solche nicht.
(2) Es werden weder Diagnosen gestellt noch Heilungsversprechen abgegeben. Bei gesundheitlichen oder psychischen Beschwerden ist der Kunde für die Inanspruchnahme erforderlicher medizinischer oder psychotherapeutischer Unterstützung selbst verantwortlich.
(3) Ein konkreter Erfolg oder das Erreichen bestimmter Ziele (z.B. ein bestimmter persönlicher, emotionaler, gesundheitlicher, beruflicher oder sonstiger Erfolg) wird von der Anbieterin weder geschuldet noch garantiert.
4. Vertragsschluss
(1) Die Eintragung auf der Warteliste erfolgt unverbindlich. Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde ein Angebot der Anbieterin zum Vertragsschluss annimmt.
(2) Die Anbieterin bestätigt den Vertragsschluss per E-Mail. Die Auftragsbestätigung ist für den Vertragsschluss nicht konstitutiv.
5. Vergütung
(1) Die für das jeweilige Angebot geltende Vergütung ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. Vertrag.
(2) Gegenüber Verbraucherinnen angegebene Preise verstehen sich als Endpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer, soweit Umsatzsteuer anfällt.
(3) Die Vergütung der Dienste der Anbieterin ist grundsätzlich bei Abschluss des Vertrags fällig, es sei denn, das Angebot der Anbieterin ist anders lautend.
(4) Eine vereinbarte Ratenzahlung stellt ausschließlich eine Zahlungsmodalität dar. Sie verändert weder die vereinbarte Gesamtvergütung noch die vereinbarte Vertragslaufzeit oder den Umfang der gebuchten Leistung.
(5) Die Vergütung ist grundsätzlich unabhängig davon geschuldet, ob die Kundin einzelne freiwillige Bestandteile des Programms tatsächlich nutzt, sofern die Anbieterin die vereinbarte Leistung ordnungsgemäß zur Verfügung stellt.
6. Zahlungsverzug
(1) Gerät der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, gelten die gesetzlichen Vorschriften.
(2) Die Anbieterin ist berechtigt, gesetzliche Verzugszinsen sowie erforderliche und angemessene Kosten der Rechtsverfolgung nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften geltend zu machen.
3) Bei erheblichem Zahlungsverzug kann die Anbieterin die weitere Leistungserbringung nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften zurückhalten und weitere gesetzlich zulässige Rechte geltend machen.
7. Laufzeit und Kündigung
(1) Der Vertrag hat die individuell zwischen den Parteien vereinbarte Laufzeit. Der Vertrag endet automatisch mit Ablauf der vereinbarten Laufzeit, ohne dass es einer Kündigung bedarf.
(2) Eine ordentliche oder freie Kündigung des Vertrages vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit ist ausgeschlossen. Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(3) Kündigungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform.
8. Leistungsbeginn und Widerrufsrecht
(1) Soweit dem Kunde ein gesetzliches Widerrufsrecht zusteht, beginnt die eigentliche Mentoringleistung grundsätzlich erst nach Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist.
(2) Der konkrete Leistungsbeginn ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. Vertrag.
(3) Möchte der Kunde ausdrücklich bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der eigentlichen Mentoringleistung beginnen, ist hierfür eine gesonderte ausdrückliche Zustimmung erforderlich. Die gesetzlichen Voraussetzungen für einen vorzeitigen Leistungsbeginn und einen gegebenenfalls geschuldeten Wertersatz bleiben unberührt.
9. Terminverschiebung und Absage
Die Anbieterin behält sich das Recht vor, einzelne Termine aus sachlich gerechtfertigten Gründen (z. B. Krankheit, technische Probleme, höhere Gewalt) zu verschieben oder abzusagen. Der Kunde wird in diesem Fall unverzüglich informiert und es wird ein Ersatztermin angeboten.
10. Mitwirkungspflichten
(1) Der Kunde verpflichtet sich, an den Live-Calls teilzunehmen und die vereinbarten Termine wahrzunehmen.
(2) Terminabsprachen- und Mitteilungen in Bezug auf Live-Calls erfolgen verbindlich. Bei Nichtinanspruchnahme eines Video-Calls besteht kein Anspruch darauf, diesen nachzuholen, es sei denn, die Hinderungsgründe stammen aus der Sphäre der Anbieterin.
(3) Der Kunde hat die technischen Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der Beratungsleistungen stets zu gewährleisten (z. B. hinreichende Internetverbindung, kamera- und audiofähiger Computer, Video-Chat-Client, etc.).
(4) Ist die Anbieterin gehindert, die vereinbarten Dienstleistungen zu erbringen und stammen die Hinderungsgründe aus der Sphäre des Kunden, bleibt der Vergütungsanspruch der Anbieterin unberührt.
(5) Kann der Kunde einen vereinbarten Einzeltermin nicht wahrnehmen, hat er diesen möglichst frühzeitig, spätestens jedoch 48 Stunden vor Beginn des Termins, abzusagen.
(6) Bei rechtzeitiger Absage wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin vereinbart. Ein Anspruch auf einen bestimmten Ersatztermin besteht nicht.
(7) Bei einer späteren Absage oder Nichterscheinen gilt der Termin als wahrgenommen.
11. Verhalten und Rücksichtnahme
(1) Der Kunde hat die üblichen Verhaltensweisen eines redlichen Vertragspartners gegenüber der Anbieterin zu gewährleisten. Die Anbieterin behält es sich vor, jede rechtswidrige und/oder unsachgemäße beziehungsweise sachgrundlose Äußerung über die Anbieterin und deren Dienstleistungen, sei es durch Kunden, Mitbewerber oder anderweitige Dritte, insbesondere unwahre Tatsachenbehauptungen und Schmähkritiken, zivilrechtlich zu verfolgen und darüber hinaus ohne Vorankündigung zur Strafanzeige zu bringen.
(2) Der Kunde hat im Rahmen des Vertragsverhältnisses mit der Anbieterin stets respektvoll mit anderen Teilnehmern/Kunden und Mitarbeitern der Anbieterin umzugehen.
(3) Dem Kunden sind jegliche Handlungen, die eine Störung beziehungsweise Beeinträchtigung der vertragsgemäßen Betreuung durch die Anbieterin bewirken, untersagt. Dies gilt sowohl innerhalb als auch außerhalb der von der Anbieterin zur Verfügung gestellten Strukturen.
(4) Bei schuldhaften Zuwiderhandlungen ist die Anbieterin nach einmaliger Vorwarnung berechtigt, den Zugang des Kunden zu Programminhalten der Anbieterin nach billigem Ermessen vorübergehend oder dauerhaft zu sperren beziehungsweise den Kunden von der Teilnahme an den Angeboten der Anbieterin auszuschließen. Die vertraglichen Verpflichtungen des Kunden gegenüber der Anbieterin bleiben in diesem Fall unberührt.
12. Unzulässiges Account-Sharing
(1) Der Kunde ist nicht berechtigt, den von der Anbieterin erhaltenen Account beziehungsweise die Logindaten zu Plattformen und Programminhalten der Anbieterin an Dritte weiterzugeben, es sei denn, die Anbieterin hat einer solchen Weitergabe ausdrücklich zugestimmt.
(2) Die Anbieterin ist berechtigt, den Zugang zu IT-Systemen per IP-Abgleich dauerhaft zu überwachen. Der Einsatz von Technologien, welche die IP-Adresse des Nutzers beim Zugriff auf IT-Systeme sowie Inhalte der Anbieterin verschleiert, sonst wie verfälscht oder anonymisiert (zum Beispiel Tor-Browser), ist verboten.
(3) Bei schuldhafter Zuwiderhandlung gegen die Verpflichtungen aus Absatz 1 und 2 ist die Anbieterin berechtigt, den Account des Kunden zu Systemen der Anbieterin nach billigem Ermessen vorübergehend oder auch dauerhaft zu sperren. Die vertraglichen Verpflichtungen des Kunden gegenüber der Anbieterin bleiben in diesem Fall unberührt.
(4) Unerlaubtes Account-Sharing ist eine Straftat, welche die Anbieterin zivil- und strafrechtlich verfolgen lässt.
13. Vertraulichkeit und Verbot der Weitergabe von Informationen
(1) Im Rahmen der Kommunikation in Gruppenchats oder während der Gruppen-Livecalls geben andere Teilnehmer unter Umständen persönliche oder betriebliche Informationen preis. Insoweit ist stets und vollumfänglich Stillschweigen gegenüber Externen und Dritten zu bewahren. Eine Verbreitung dieser Informationen ist verboten.
(2) Die Anbieterin ist berechtigt, bei wiederholter schuldhafter Zuwiderhandlung des Kunden dessen Zugänge und Logins zu allen Programmen, Inhalten und Trainings nach billigem Ermessen vorübergehend oder dauerhaft zu sperren. Die vertraglichen Verpflichtungen des Kunden gegenüber der Anbieterin bleiben in diesem Fall unberührt.
14. Urheber- und Nutzungsrechte
(1) Der Kunde erhält ein einfaches und nicht übertragbares Nutzungsrecht in Bezug auf die von der Anbieterin erstellten und zur Verfügung gestellten Arbeits- und Leistungsergebnisse. Die Weitergabe an den Kunden überlassener Zugänge an Dritte ist verboten.
(3) Eine Übertragung von Nutzungsrechten nach Absatz 1 findet ausschließlich unter dem Vorbehalt statt, dass der Kunde die nach dem Hauptvertrag zustehende Vergütung an die Anbieterin vollständig entrichtet hat.
(4) Video- und Audioaufnahmen der Live-Calls sind untersagt, wenn diese nicht ausnahmsweise von der Anbieterin gestattet werden.
15. Datenschutz
Die Anbieterin verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich im Einklang mit den geltenden Datenschutzgesetzen. Nähere Informationen, insbesondere zu Art, Umfang und Zweck der Verarbeitung sowie den Rechten der betroffenen Personen, enthält die Datenschutzerklärung des Anbieters, die in aktueller Fassung unter https://nadine-pittlik.com/datenschutz jederzeit einsehbar ist.
16. Haftung
(1) Die Anbieterin erbringt ihre Leistungen mit der gebotenen Sorgfalt und nach bestem Wissen und Können. Eine Garantie für den Eintritt eines bestimmten Erfolges oder Ergebnisses wird nicht übernommen.
(2) Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
(3) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet die Anbieterin nur
a) für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
b) für Schäden aus der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Verpflichtung, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertraut und vertrauen darf); in diesem Fall ist die Haftung jedoch auf den Ersatz des vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schadens begrenzt.
17. Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des CISG.
(2) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, so wird die Gültigkeit der AGB im Übrigen hiervon nicht berührt.
(3) Abweichungen von diesen AGB sind nur wirksam, wenn sie schriftlich vereinbart wurden. Im Einzelfall getroffene, individuelle Vereinbarungen mit dem Kunden (einschließlich Nebenabreden, Ergänzungen und Änderungen) haben in jedem Fall Vorrang vor diesen AGB. Für den Inhalt derartiger Vereinbarungen ist ein schriftlicher Vertrag bzw. die schriftliche Bestätigung der Anbieterin maßgebend.
(4) Sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat, vereinbaren die Parteien den Sitz der Anbieterin als Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis; ausschließliche Gerichtsstände bleiben hiervon unberührt.
(5) Die Anbieterin ist berechtigt, diese AGB aus sachlich gerechtfertigten Gründen (z. B. Änderungen in der Rechtsprechung, Gesetzeslage, Marktgegebenheiten oder der Geschäfts- oder Unternehmensstrategie) und unter Einhaltung einer angemessenen Frist zu ändern. Bestandskunden werden hierüber spätestens zwei Wochen vor Inkrafttreten der Änderung per E-Mail benachrichtigt. Sofern der Bestandskunde nicht innerhalb der in der Änderungsmitteilung gesetzten Frist widerspricht, gilt seine Zustimmung zur Änderung als erteilt. Widerspricht er, treten die Änderungen nicht in Kraft; Anbieterin ist in diesem Fall berechtigt, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung außerordentlich zu kündigen. Die Benachrichtigung über die beabsichtigte Änderung dieser AGB wird auf die Frist und die Folgen des Widerspruchs oder seines Ausbleibens hinweisen.
18. Informationen zur Verbraucherschlichtung
Die Anbieterin ist nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
AGB Stand: 01.01.2026 © Nadine Pittlik Vervielfältigung verboten